Weiter geht’s mit der Mitarbeiter-Vorstellungsrunde, heute mit Christoph Bretzigheimer! ✌

-Wie bist du zu deinem Job und zu BfT gekommen?

Ich habe vorher bereits eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik erfolgreich abgeschlossen und in diesem Beruf auch bereits knapp 2-Jahre Berufserfahrung sammeln können. An diesem Punkt habe ich beschlossen, dass ich beruflich mehr erreichen möchte und das zu angenehmeren Arbeitskonditionen. Ich habe einen Job angestrebt, der anspruchsvolle theoretische Aufgaben im Elektrobereich hat und gleichzeitig so praxisnah wie möglich ist, also so viel wie möglich aus beiden Welten. So wurde ich durch eine damals geschaltete Stellenanzeige bei der Agentur für Arbeit auf BfT aufmerksam und nach einem angenehmen und positiven Austausch mit Roland Dorn konnten wir uns einigen. Um den Übergang aus meinem bisher rein praktischen Aufgabenfeld in den nun vorwiegend theoretischen Aufgabenbereich für uns beide entspannter zu gestalten, habe ich zunächst eine verkürzte zweite Ausbildung zum technischen Systemplaner im Fachbereich Elektrotechnik bei BfT absolviert. Durch meine vorherige Ausbildung konnte ich die Zeit von den „normalen“ 3,5-Jahren auf 2-Jahre reduzieren. So hatte ich eine möglichst kurze Ausbildungsdauer und trotzdem genug Zeit mich in meinem neuen Berufsfeld gut zurechtzufinden. Nach meiner Ausbildung war ich nach wie vor sehr zufrieden mit meinem Job, sodass ich im Anschluss gerne weiter geblieben bin. Mit den Jahren sind meine Aufgabenbereiche und die Verantwortung stetig gewachsen, sodass ich stets gefordert werde und ich fast immer abwechslungsreiche und spannende Aufgaben zu bewältigen habe. Mittlerweile bin ich fast 10 Jahre bei BfT und sehr glücklich, dass ich mich für diesen beruflichen Weg entschieden habe.

-Welche Projekte oder Aufgaben liegen dir besonders am Herzen und welche Erfolge konntest du in letzter Zeit verzeichnen?

Eines der größten Themen, das die Planungsbranche seit einigen Jahren begleitet und mehr und mehr an Bedeutung und Anwendung gewinnt, ist die BIM-Planung. Damit einher geht auch die Erstellung eines digitalen 3D Modells des Gebäudes durch die Architekten und die dazu passende Planung und Erstellung eines 3D Modells der technischen Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro. Die Planung, Erstellung und Koordination dieser hoch komplexen 3D-Modelle, welche mit einer Vielzahl an Daten angereichert werden, würde ich aktuell als das Thema ansehen, auf das ich ein besonderes Augenmerk habe. Ich verfolge gespannt den Fortschritt, der mit jedem Projekt, wo solche Modelle genutzt werden, von uns und den anderen Projektplanern erreicht wird. Von anfänglich eher rudimentären, zeitaufwändigen und sehr vereinfachten Modellen wurde der Detailgrad und der Zeitaufwand im Laufe der Jahre stark verbessert. Der größte Vorteil dabei ist aber vor allem, dass sämtliche Abstimmungen, auch mit den Bauherren, immer durch eine visuelle Komponente unterstützt werden. Das hilft allen Beteiligten bei der frühzeitigen Erkennung und Lösung von diversen Problemen im Planungsablauf. Einzelne Erfolge besonders herauszuheben ist leider kaum möglich, da wir projektbegleitend ununterbrochen unsere Arbeitsabläufe anpassen bzw. verbessern. Allerdings steigt die Zahl der 3D Projekte von Jahr zu Jahr weiter an, die Mehrwerte und Vorteile davon sind den Planern bewusst und die erfolgreich abgeschlossenen Projekte sind jedes für sich auch schon ein Erfolg.

-Was gefällt dir bei BfT besonders?

Neben den spannenden Aufgaben und Tätigkeiten, die der Beruf mit sich bringt, gefällt mir im Besonderen das gute Betriebsklima bei BfT. Wir verstehen uns sehr gut und finden neben der Arbeit auch immer wieder Zeit und kleine Momente, um gemeinsam zu lachen oder uns bei einer kurzen Kaffeepause auszutauschen. Sofern man fachlich mal nicht weiterkommt, stehen einem die Büros der Kollegen jederzeit offen und man kann dort Rat oder auch alternative fachkundige Meinungen einholen.

-Was ist das nervigste / die größte Herausforderung an deinem Job?

Die vermutlich größte Herausforderung besteht für mich im Alltag darin, dass die meisten anderen Planungsbeteiligten in einem Projektteam die Herausforderungen und Komplikationen bei der Elektroplanung, durch die komplexe Normenlage und verschiedenen Sicherheitsaspekte, nicht nachvollziehen können. So muss man sich häufig rechtfertigen oder stößt auf Unverständnis und taube Ohren, wenn ein/e Architekt/in “ohne Fachkenntnis der technischen Gewerke vor sich hin bauen” möchte und vergisst die Fachplaner um Rat zu fragen. Die Kunst in diesem Job ist es, die Interessen der Bauherren an erste Stelle zu setzen und auch in anspruchsvollen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, damit am Ende trotzdem alle zufrieden mit dem Ergebnis sind.

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